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So kommt Dein Vierbeiner entspannter ins neue Jahr

Drei, zwei, eins – die Korken knallen und das Silvester-Feuerwerk beginnt. Das neue Jahr wird gebührend eingeläutet. So sehr wir Menschen die Feierlichkeiten auch genießen, unsere Vierbeiner versetzen die lauten Geräusche und unbekannten Eindrücke meist in Angst und Schrecken.

So nehmen Hunde und Katzen den Jahreswechsel wahr

Das laute Zischen und Pfeifen der startenden Raketen, das Surren der kleinen Böller und schließlich das laute Knallen von allen Seiten. Diese Geräusche gehören für uns zum Neujahrsfest dazu – unsere Tiere können sich das Getöse allerdings nicht erklären, was sie oftmals in helle Aufruhr versetzt. Dazu kommt in vielen Fällen noch ein Herrchen, das ausgelassen und gerne etwas lauter das neue Jahr begrüßt. Hund und Katze wissen nicht, ob Gefahr droht und wo diese lauern könnte. Deshalb geraten viele Tiere in Stress. In solchen Situationen fangen sie dann oft an zu hecheln, laufen ziellos und unruhig durch die Gegend, bellen laut oder verstecken sich in der hintersten (und meist ruhigsten) Ecke.

So erleichterst Du Deinem Tier den Jahreswechsel

1. Gewöhne Dein Tier behutsam an laute Knallgeräusche. Lass bei einer positiven Beschäftigung (zB einer Spieleinheit) einen Actionfilm laufen. Erhöhe die Lautstärke von Mal zu Mal, sodass Dein Vierbeiner die Angst davor verliert. Kurz vor Silvester lassen sich dafür auch gut die verfrühten Raketen-Starts der Nachbarskinder nutzen. Freuen Dich über die lauten Geräusche und zeig Deinem Tier, dass diese kein Grund zur Sorge, sondern vielmehr eine Animation zum Spielen sind. So kommt im besten Fall erst gar keine Panik auf.

2. Trainiere mit Deinem Tier von klein auf. Strahle bei lauten Geräuschen Ruhe aus und streichel oder belohne es nicht jedes Mal, wenn es erschrickt. So wird die Angst lediglich verstärkt. Zeig Deinem Tier vielmehr, dass Du als Bezugsperson gelassen und entspannt bist, also keine Gefahr droht.

3. Bleib zu Silvester möglichst zu Hause bei Deinem Tier. Es hilft dem Vierbeiner oft, zu wissen, dass das “Alphatier” in der Nähe ist und auf das Rudel aufpasst. Das bedeutet aber nicht, dass Du Dich besonders intensiv mit dem Tier beschäftigen und permanent auf es einreden musst. Beruhigende Streicheleinheiten zwischendurch, ein wenig Körperkontakt und eine gelassene Ausstrahlung genügen meist und regen das Tier nicht noch zusätzlich auf.

4. Biete Deinem Vierbeiner eine ruhige Rückzugsmöglichkeit. Dunkle und ruhige Räume oder auch Kisten oder (Transport-) Boxen sind dabei meist sehr willkommen. Vergiss aber nicht, regelmäßig nach Deinem Tier zu schauen und Dich mit ihm zu beschäftigen, ansonsten kann das Tier unter Umständen noch mehr Angst bekommen!

5. Gehe möglichst früh mit Deinem Hund Gassi. Sobald die große Knallerei anfängt, solltest Du Hund und auch Katze möglichst im Haus behalten. Musst Du dennoch mit dem Vierbeiner vor die Tür, halte die Leine möglichst kurz. Viele Tiere reissen sich erschrocken los und suchen in blinder Panik das Weite.

6. Ist das Tier generell sehr nervös und schwer zu beruhigen, kann man auch auf natürliche Mittel wie Bachblüten zurückgreifen. Diese Mittel beruhigen das Tier auf schonende Weise. Achte allerdings genauestens auf die Dosierung, und dass die Mittel ausdrücklich für die Anwendung bei Tieren vorgesehen sind!

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