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shutterstock_166592216Zur Weihnachtszeit essen wir zumeist noch mehr Süßes als sonst – besonders Schokolade ist eine beliebte Süßigkeit zur Weihnachtszeit. Die zahlreichen guten Gerüche entgehen auch den Vierbeinern nicht, doch hier ist Vorsicht geboten: Gerade die besonders verlockenden Süßigkeiten, Plätzchen und Kuchen bergen eine große Gefahr.

In der Zeit um Weihnachten kommt es gehäuft zu Vergiftungen bei Katzen und v.a. bei Hunden durch das in der Schokolade enthaltene Theobromin. Vergiftungen durch Theobromin können sogar tödlich enden. Der Hauptinhaltsstoff der Kakaobohne ist das Theobromin. Theobromin ist chemisch strukturverwandt mit dem Koffein und besitzt wie dieses eine anregende Wirkung auf das Nervensystem. Was uns Menschen hervorragend schmeckt und Endorphine freisetzt, wirkt bei Hunden und Katzen gesundheitsschädigend. Unseren Vierbeinern fehlt ein enzymatisches Abbausystem wie es der Mensch besitzt, wordurch das Theobromin langsamer abgebaut wird und eine toxische Wirkung entfaltet. Bei Schokolade gilt außerdem: Je dunkler die Schokolade, desto höher ist der Anteil an Theobromin. Besonders hoch ist der Gehalt daher in: Kakaopulver, Kakaoschalen und bei Bitterschokolade und dunkler Kuvertüre. Dunkle Schokolade enthält durchschnittlich 5- 8 mg Theobromin pro Gramm. Eine halbe Tafel Zartbitterschokolade kann bei einem 10 kg schweren Hund schon zu einer tödlichen Vergiftung führen. Aber auch die Aufnahme geringer Mengen kann zu Vergiftungssymptomen führen. Erste Symptome treten bereits nach 2-4 Stunden auf, können allerdings auch erst mit Verzögerung auftreten, v.a. bei einer wiederholten Aufnahme kleinerer Mengen Theobromin. Mögliche Symptome einer Vegiftung mit Theobromin können wie folgt aussehen: Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Hecheln, verstärkte Atmung, Muskelzittern bis hin zu Krämpfen. Zum Tod führt ein Atem- oder Herzstillstand bei einer Theobrominvergiftung.

schokolade

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