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Zur Fütterungszeit, und wenn wir mal ehrlich sind eigentlich auch davor und danach, sind unsere Vierbeiner hellauf begeistert und freuen sich auf jede nahende Mahlzeit. Ein gesunder Appetit steht bei unseren Haustieren, wie auch bei uns, für Gesundheit und Wohlbefinden. Ein Appetitverlust steht daher meistens im Zusammenhang mit Gesundheitsproblemen oder Unwohlsein des Tieres – physisch oder mental. Sind unsere Vierbeiner bedrückt oder leiden unter einer Erkrankung, geht dies häufig einher mit dem Verlust des Appetits.

Ursachen für den Verlust des Appetits

Appetitlosigkeit bei Hunden und Katzen kann verschiedene Gründe haben.

© Cryber, Shutterstock.com

Zu den häufigsten Ursachen für Appetitlosigkeit bei Hunden und Katzen zählen unter anderem Zahnschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Niereninsuffizienz, Übelkeit und Trauer. Um die genaue Ursache für die Appetitlosigkeit bei Ihrem Tier eindeutig abzuklären, sollten Sie in jedem Fall den Tierarzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Hinter der Verweigerung der Nahrungsaufnahme können neben harmlosen Ursachen, durchaus auch ernsthafte Erkrankung wie z.B. eine chronische Niereninsuffizienz stecken. Auch Trauer kann ein Grund für die Futterverweigerung sein – wenn das Herrchen oder ein vierbeiniger Freund des Tieres stirbt, kommt es häufig vor, dass Hunde und Katzen einige Tage aus Trauer die Nahrungsaufname verweigern und antriebslos sind. Tieren, die unter einer chronischen Niereninsuffizienz leiden, ist häufig übel, weshalb es zu Appetitlosigkeit kommt. Der Tierarzt verschreibt nierenkranken Hunden und Katzen meistens Medikamente, die die Symptome der Krankheit lindern sollen und demnach auch der Übelkeit entgegenwirken sollen – falls die Medikamente nicht anschlagen und es dennoch zur Futterverweigerung kommt, dann müssen Sie Ihr Tier notfalls sogar zwangsernähren, um die Niereninsuffizienz nicht weiter voranschreiten zu lassen.

Eine Zwangsernährung kann mit püriertem Futter durch eine Spritze (ohne Kanüle), ganz behutsam und langsam in das Maul des Tieres gespritzt werden. Eine Zwangsernährung sollte unbedingt mit der verbleibenden Lebensqualität des Tieres abgewägt werden, da die künstliche Nahrungszufuhr oft mit Widerstreben und Qualen für das Tier verbunden ist. Bestenfalls sollte die Zwangsernährung nur über wenige Tage durchgeführt werden, bis das Tier wieder genug im Magen hat und zu Kraft gekommen ist, was die Symptome der Krankheit bessern sollte und in Folge wieder zu steigendem Appetit führt.

So bringen Sie Ihr Tier wieder zum Fressen

Wenn Hunde und Katzen ihre Nahrung verweigern, dann sollte man das nicht vernachlässigen – getreu dem Motto, “der hat ja sowieso ein paar Pfund zu viel auf den Hüften” – denn bei fehlender Nahrungsaufnahme werden neben Fett, hauptsächlich lebensnotwendige Nährstoffreserven im Körper abgebaut, was bereits erkrankten Tieren dann in der Folge noch weiter schaden kann und das Krankheitsbild unter Umständen noch verschlimmert.

Um den Appetit Ihres Vierbeiners anzuregen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. 

  1. Erwärmung des Futters

Das Futter leicht zu erwärmen, ist eine gute Methode, die bei vielen Tierhaltern zum gewünschten Ergebnis geführt hat. Durch den aufsteigenden Duft der erwärmten Tiernahrung werden viele Hunde und Katzen zum Fressen animiert und der Appetit wird angeregt.

  1. Leckerlis untermischen

Wenn Ihr Vierbeiner das Futter verweigert, dann können Sie seine Lieblingsleckerlis auf das Futter tun oder ihn mit den Leckerlis zum Fressen bewegen, indem Sie diese untermischen.

  1. Wechseln Sie nicht den Futterplatz

Besonders Katzen stören sich als Gewohnheitstiere daran, wenn der Futterplatz gewechselt wurde – aber auch Bello könnte dem neuen Futterplatz misstrauen. Wechseln Sie also möglichst nicht die Stelle, an der Ihr Tier sein Fressen bekommt.

 

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