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Fellwechsel – alle Jahre wieder

Fellwechsel bei Katzen und Hunden

Fellwechsel-bei-Katzen

Foto: Kristin Lopez

Wer kennt das nicht? Da hat man den einen Fellwechsel beim geliebten Vierbeiner gerade erst hinter sich, da geht es auch schon wieder von vorne los. Zweimal im Jahr ist hierbei Hochsaison: Der Frühling und Herbst lassen die Haare nur so fliegen. Aber keine Sorge – dies ist ein ganz normaler und natürlicher Vorgang. Denn wenn die Temperaturen sich verändern, muss auch das Fell des Vierbeiners entsprechend angepasst werden. Steigen im Frühjahr langsam wieder die Gradzahlen, hat das warme Winterfell erstmal wieder ausgedient. Und gerade die isolierende Unterwolle, die bei Katzen schon mal bis zu 24% ihres Gesamtgewichts ausmachen kann, wird nun zu einem großen Teil abgeworfen.
Das leichtere Sommerfell schützt Hund und Katze dann vor Hitze und UV-Strahlung. In diesen Zeiten solltest Du – auch aus eigenem Interesse – dem Fell deines Vierbeiners etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

Diese drei Tipps helfen dir, deinen haarigen Begleiter beim Fellwechsel zu unterstützen

1. Die richtige Ernährung für einen gesunden Fellwechsel

Fellwechsel bei Hunden

Foto: George Lucian Rusu

Die Ernährung ist das A und O, wenn es um gesundes Fell geht – Fellpflege von innen sozusagen. Denn nicht nur beim Fellwechsel macht sich eine gute und ausgewogene Ernährung bemerkbar, sondern auch beim Umfang des alltäglichen Haarens.

Hierbei spielt vor allem eine natürliche Zusammensetzung des Futters eine große Rolle. Das bedeutet, dass es frei von Getreide und unnötigen Zusatzstoffen sein sollte. Denn Getreide verursacht oft Unverträglichkeiten und kann zu schuppiger Haut, stumpfem Haar und sogar starkem Juckreiz führen. Leider ist jedoch der allermeisten herkömmlichen Hunde- und Katzennahrung sehr viel billiges Getreide, wie Weizen und Mais, als Streckmittel zugesetzt. Hier ist also besondere Achtung geboten!

Weiterhin extrem wichtig sind ebenso ein hoher Fleischanteil – also hochwertiges Eiweiß – sowie Zink, B-Vitamine und Biotin. Auch ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Lachsöl und Leinöl enthalten sind, machen das Fell deines Lieblings nicht nur glänzender, sondern gestalten den Fellwechsel für deinen Liebling angenehmer, indem sie auch die Regeneration der Haut und der Haarfollikel ankurbeln.

2. Regelmäßiges Bürsten beim Fellwechsel

Nichts geht über ein paar Extra-Streicheleinheiten und die damit verbundene, regelmäßige Fellpflege. Gerade in Zeiten des jahreszeitbedingten Fellwechsels sollte man ruhig mal etwas häufiger zur Hundebürste bzw. zur Katzenbürste greifen und das Fell ausgiebig durchbürsten. So verhinderst Du zum einen, dass Fellteppiche auf dem Boden entstehen, zum anderen wird es dir der Vierbeiner sicher danken, wenn nicht mehr ständig die losen Haare jucken.
Auch regt das Bürsten die Durchblutung und damit den Stoffwechsel an, hilft abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und schüttet sogar Glückshormone beim Vierbeiner aus.

Übertreiben sollte man das ganze jedoch nicht, denn die Strafe folgt sofort. Wird der fellige Freund zu oft zum Bürsten herangezogen, verliert er auch mehr Haare. Und das ist sicherlich nicht Sinn der Sache…

3. Öle – die Superwaffe gegen Hautprobleme beim Fellwechsel

Wie schon beim Thema Ernährung erwähnt, sind Öle wie Leinöl und Lachsöl der absolute Booster für ein top gepflegtes Fell. Die in den Ölen enthaltenen, ungesättigten Fettsäuren, wie Omega-3- und Omega-6 können nicht selbst vom Körper gebildet werden.
Deshalb ist es enorm wichtig, diese über die Nahrung aufzunehmen und dadurch das Haarwachstum gerade beim Fellwechsel von innen heraus zu unterstützen. Daher sind in qualitativ hochwertiger Tiernahrung solche Öle bereits enthalten.

Bei einem extrem starken Fellwechsel oder allgemeinen Fellproblemen kann man die genannten Öle jedoch noch zusätzlich zum Futter hinzugeben. Gerade Katzen wird durch das Öl auch das Ausscheiden verschluckter Haare erleichtert. Die Menge des Zusatzes richtet sich nach dem Gewicht deines Vierbeiners und liegt am Tag bei etwa einem Teelöffel pro 250g Futter.

Zusammenfassung zum Thema Fellwechsel bei Hunden und Katzen

  • Der Fellwechsel ist ein ganz natürlicher Vorgang
  • Dein Vierbeiner verliert hauptsächlich zweimal im Jahr sein Winter- bzw. Sommerfell
  • Während des Fellwechsels solltest du dein Tier häufiger bürsten
  • Achte auf eine natürliche, getreidefreie Ernährung für gesunde Haut und ein geschmeidiges Fell
  • Greife in dieser Zeit auf hochwertige Öle wie Lachs- oder Leinöl zurück, um den Haarwuchs zu unterstützen

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