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Die drei gefährlichsten Giftköder – und wie Du Deinen Hund vor ihnen schützen kannst

Immer öfter kommt die Meldung auf öffentlichen Portalen, dass mal wieder ein Hund Opfer eines sogenannten Giftköders geworden ist.
Diese werden meist von Menschen ausgelegt, die sich an verantwortungslosen Hundehaltern, welche die Hinterlassenschaften Ihrer Vierbeiner nicht entsorgen, rächen wollen. Jedoch trifft diese Art der Gegenwehr die Falschen, denn für die Hunde ist sie lebensgefährlich.

Doch was genau sind diese Köder, wie kann man sie umgehen und was tut man, wenn der geliebte Vierbeiner eventuell doch einen gefressen haben könnte?

Rattengift – unsichtbare, jedoch verheerende Wirkung

Das Gift dieses Köders, welcher eigentlich zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird, wirkt sehr langsam und unscheinbar. Die erste Wirkung kann erst nach 48h, oder später, eintreten.
Die Hauptwirkung des Giftes sorgt durch eine enorme Störung der Blutgerinnung für ein innerliches Verbluten des Tieres. Die Wirkung kann bis zu 4 Wochen anhalten, ohne dass man es sofort bemerkt.
Wenn man also die Vermutung hat, der Hund könnte einen Giftköder in Form von Rattengift gefressen haben, sollte man sich sofort mit dem Tierarzt des Vertrauens oder einer Tierklinik in Verbindung setzen.

Giftköder für HundeSchneckenkorn – süßes Pulver mit bitterem Ende

Das süß schmeckende Pulver wird oft über, für Hunde interessante, Lebensmittel gestreut. Die Wirkung dieses Giftköders tritt oft schon nach 30 Minuten ein und wirkt auf das Nervensystem des Hundes.
Es muss innerhalb von 60 Minuten durch eine tierärztliche Behandlung gehandelt werden.
Häufig wird Schneckenkorn durch Hausmeister oder Gartenpfleger verstreut. In diesem Fall muss auch unbedingt ein Hinweis für die Anwohner erteilt werden.

Nägel, Rasierklingen und Reißzwecken – direkte, lebensgefährliche Wirkung

Oft sind spitze oder scharfe Gegenstände in Brot, Wurst oder anderen für Hunde interessante Nahrungsmittel versteckt. Man sieht sie nicht auf Anhieb, jedoch riechen die Hunde nur das Essen und stürzen sich darauf.
Im besten Fall verletzen sie sich nur die Schleimhäute im Maul und versuchen dann, den Inhalt wieder auszuspucken.
Leider können sie die Bestandteile aber auch verschlucken, die Speiseröhre und die Magenwand verletzen. Oft kann durch Erste-Hilfe und eine zeitnahe Operation dem Tier noch geholfen werden.

Viele Hundetrainer bieten Kurse für Besitzer und deren Vierbeiner an, Giftköder zu umgehen und den Hund in bestimmten Situation einwandfrei abrufbar zu machen.

Es ist wichtig, den Hund immer ausgiebig zu loben, wenn er von dem Fressen auf der Straße liegender Dinge absieht.
Generelles Training mit den richtigen Leckerchen, um von anderen Nahrungsmitteln abzulenken, ist sehr hilfreich und sichert die Gesundheit eines Hundes.

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