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Ein Gastartikel der AGILA Haustierversicherung

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© Sam Stricker, Shutterstock.com

Laut Gesetz müssen Hundehalter, deren Vierbeiner einen Schaden anrichtet, mit ihrem eigenen Vermögen unbegrenzt dafür aufkommen. Eine Haftpflichtversicherung für den Hund ist deshalb ein wichtiger Schutz, auf den Sie nicht verzichten sollten. Doch immer wieder stellt sich die Frage: Muss wirklich jeder Hund versichert sein?

Regelungen zur Hundehalterhaftpflicht

Die Vorgaben bezüglich einer Hundehaftpflicht sind Ländersache und deshalb von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen und Schleswig-Holstein ist eine Haftpflicht für alle Hunde Pflicht. In Bayern und Mecklenburg-Vorpommern unterliegen Hundehalter keiner entsprechenden gesetzlichen Vorlage.

Alle anderen Bundesländer schreiben die Hundehaftpflicht-Versicherung Besitzern bestimmter Hunde und Rassen vor. Dies ist in den jeweiligen Hundeverordnungen geregelt und bezieht sich auf aufgestellte Rasselisten und andere Vorgaben zur Einstufung von gefährlichen Hunden.

Was passiert ohne Hundehaftpflicht

Erwischt Ihr Hund voller Euphorie bei der Begrüßung das Handy Ihres Bekannten, müssen Sie für die Reparatur oder Ersatz aufkommen. Erschreckt sich Ihr Liebling auf dem Spaziergang und verursacht dadurch einen Unfall, kann das weitreichende Folgen haben: Im „worst case“ ist der Betroffene z.B. Chirurg und kann aufgrund einer Verletzung durch diesen Unfall nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Die enorm hohen Kosten für Schmerzensgeld und Verdienstausfall treiben Sie ohne eine Versicherung in die Privatinsolvenz.

Eine Haftpflichtversicherung für den Hund ist außerdem auf vielen Veranstaltungen sowie in Hundeschulen und –pensionen bundesweit Pflicht. Haben Sie Ihren Vierbeiner nicht versichert, stehen Sie dann vor verschlossenen Türen. Ein weitläufiger Irrglaube: Die eigene Privathaftpflicht kommt für Schäden des Vierbeiners auf. Dies ist leider nicht der Fall, es wird eine spezielle Haftpflichtversicherung für Hunde benötigt!

Fazit: Auch dem besterzogensten Vierbeiner kann einmal ein Missgeschick passieren, für einige Ereignisse und je nach Bundesland ist eine Hundehaftpflicht sogar Voraussetzung. Es macht daher in jedem Fall Sinn, sich über die verschiedenen Tarife zu informieren.

Information und Vergleich der Leistungen

Wer mit seinem Hund ein sorgenfreieres Leben führen will, muss dafür nicht unbedingt viel zahlen. Eine Hundehalterhaftpflicht gibt es schon ab wenigen Euro im Monat.

Große Unterschiede finden sich in den Leistungen und Deckungssummen der verschiedenen Anbieter. Hier sollten Sie genau hinschauen, denn auch diesbezüglich gibt es teilweise gesetzliche Vorgaben für Mindestdeckungssummen und Bestandteile der Versicherung.

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