
Häufiges Kratzen, vermehrter Haarausfall sowie stumpfes und glanzloses Fell sind die ersten Anzeichen von Haut- und Fellproblemen beim Hund.
Aber auch kahle oder wunde Stellen, häufiges Nagen an Pfoten und Körper sowie das Rutschen mit dem Bauch über den Boden können auf Probleme mit Haut und Fell hindeuten.
Neben gesundheitlichen Ursachen wie Hautpilzen, Parasiten oder Allergien kann auch das Futter Haut- und Fellprobleme begünstigen. Eine minderwertige Qualität versorgt den Körper mit weniger wertvollen Nährstoffen. Auch eine bedarfsgerechte Zusammensetzung der einzelnen Nahrungsbestandteile unterstützt die Gesundheit von Haut und Fell.
Wertvolle Öle, Mineralien und Ballaststoffe stärken das Haar und machen die Haut strapazierfähig. Fehlen diese Bestandteile im Futter, kann es zu Haut- und Fellproblemen kommen. Bist du dir unsicher, bitte einen Tierarzt um Rat.
Typische Anzeichen sind übermäßiges Kratzen, Rötungen, Schuppenbildung oder trockene, juckende Haut. Auch ein stumpfes, brüchiges Fell oder Haarausfall kann auf Probleme hinweisen. Weitere Symptome sind unangenehmer Geruch oder Flecken auf der Haut, die auf Allergien oder Infektionen hindeuten könnten.
Hautprobleme durch Hautpilze, Parasiten oder Allergien müssen medizinisch behandelt werden. Hat der Hund Probleme mit Haut und Fell durch eine minderwertige oder mangelhafte Ernährung, kann die Umstellung auf ein bedarfsgerechtes, gesundes Futter helfen.
Die meisten Milben lassen sich mit bloßem Auge nicht erkennen, Flöhe sind als klitzekleine dunkle Krümelchen zu sehen. Besser erkennen lassen sich allerdings Folgesymptome durch Milben und Flöhe wie krustige Hautbeläge an Ohren, Schnauze, Bauch, Ellbogen- sowie Sprunggelenken, häufiges Kratzen und Kopfschütteln. Flohkot färbt sich beim säubern der Stellen mit Wasser rot.
Nährstoffe wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind essenziell für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell. Diese Fettsäuren, die in Fischen, Leberölen und hochwertigen Futtermitteln enthalten sind, stärken die Hautbarriere und fördern die Fellstruktur. Auch Vitamine wie A und E tragen zur Hautgesundheit bei, indem sie Zellschutz und Feuchtigkeitsregulation unterstützen. Hochwertige Proteine aus Fleisch und Fisch sind wichtig für den Aufbau und die Erhaltung von Haut und Fell.
Das Cushing-Syndrom ist eine hormonelle Störung. Sie tritt vor allem bei älteren Hunden und vermehrt bei den Rassen Pudel, Dackel, verschiedene Terrierarten und Boxer auf. Vereinfacht gesagt produziert der Körper beim Cushing-Syndrom übermäßig viel Cortisol (sog. "Stresshormon"). Anzeichen der Erkrankung sind Verhaltensauffälligkeiten wie starker Durst und Heißhunger, aber auch Haarausfall und ein dicker Bauch. Die Ursache für die vermehrte Cortisolproduktion liegt entweder in der Nebenniere oder in der Hirnanhangdrüse. Ein Tierarzt kann durch Tests eine Verdachtsdiagnose bestätigen.
In der Regel sind Verbesserungen in der Haut- und Fellgesundheit nach etwa 4 bis 6 Wochen zu sehen. Dies hängt von der Schwere der Probleme und der Anpassung der Ernährung ab. Manche Hunde benötigen möglicherweise etwas länger, um sichtbare Veränderungen zu zeigen, insbesondere wenn bereits bestehende Haut- oder Fellprobleme vorliegen.