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Welpenkrankheiten - die Wehwehchen im Alltag

Dein kleiner Schatz wohnt wahrscheinlich erst wenige Wochen bei dir - und so ist es vollkommen normal, dass du dir Sorgen machst, wenn dein Welpe kränkelt, nicht mehr frisst oder offensichtlich Schmerzen hat. Nicht immer muss es etwas Schlimmes sein, wenn dein Vierbeiner sein Futter verschmäht oder Durchfall hat. Wir geben dir dazu einen Überblick der häufigsten Probleme im Welpenalter.

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Der Zahnwechsel

Die ersten Zähne bekommt dein Welpe mit ca. 3 Wochen. Dieses erste Gebiss ist besonders spitz im Vergleich zum zweiten Gebiss, das sich ab dem vierten Lebensmonat ausbildet und mit ca. 7 Monaten fertig ist.

Das Durchbrechen der zweiten Zähne bereitet deinem Hund in der Regel Zahnschmerzen, die er mit ständigem Knabbern zu kontrollieren sucht. Deswegen schnappt dein Welpe in den ersten Monaten auch nach allem, was den Juckreiz und den Schmerz lindern könnte. Nicht selten neigen Welpen in dieser Zeit zu erhöhter Temperatur und Durchfall, manchmal geht das auch mit Appetitlosigkeit einher. 

In dieser Zeit freut sich dein kleiner Vierbeiner über Kausnacks und Knabberspielzeug, an denen er sich abreagiert. Bitte verzichte in der Zeit auf Zerrspiele, da das Ziehen zu Schäden an den Zähnen und noch mehr Schmerzen führen kann. Auch Kühlringe, die du in den Kühlschrank legen kannst, kommen deinem Welpen beim Zahnwechsel zugute und kühlen das Gebiss.

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Dein Welpe frisst nicht

Ist dein Welpe appetitlos und auch sein liebstes Futter lässt er links liegen, kann das am anfänglichen Stress liegen. Die kleinen Vierbeiner entdecken jeden Tag etwas Neues und manchmal bleibt keine Zeit zum Essen. Eventuell kann die Ursache aber auch in folgenden Punkten liegen:

  • Zahnwechsel: Verschmäht dein Liebling Trockenfutter oder härtere Snacks, so kann der Zahnwechsel Ursache dafür sein. In der Phase, in der dein Liebling seine Welpenzähne verliert und neue Zähne wachsen, kann er hartes Futter schlechter kauen. In dieser Zeit kannst du ihm Futter in weicher Konsistenz anbieten.

  • Zu viel des Guten: Manche Welpen würden gefühlt noch zwei weitere Portionen schaffen, andere hingegen sind mit den täglichen Rationen mehr als gesättigt. Falls dein Liebling prinzipiell frisst, aber immer ein Teil im Napf zurückbleibt, kannst du die Futtermenge etwas reduzieren und stattdessen über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen füttern.

  • Der falsche Napf: Frisst dein Welpe nicht aus dem Napf, aber beispielsweise vom Boden oder aus deiner Hand, kann die Art des Napfes eine Rolle spielen. Möglicherweise fällt es deinem Vierbeiner schwer, aus dem vorhandenen Napf zu fressen. Dabei kann sowohl die Größe als auch die Art des Napfes eine Rolle spielen. 

  • Erziehung: Den großen Kulleraugen deines Welpen kannst du eigentlich nur selten widerstehen und auch sonst bekommt er alles, was er möchte? Das wird dir in vielen Fällen zum Verhängnis, unter anderem bei der Fütterung. Hat dein Welpe gelernt, dass verschmähtes Futter durch ein anderes ersetzt wird, so merkt er sich das und hofft auf einen Futterwechsel, wenn er den Napf nicht anrührt. Bekommt dein Welpe Hunger, wird er früher oder später das Futter doch essen und bemerken, dass die Entscheidung über das Futter bei dir liegt.

Verschmäht dein Welpe über mehrere Tage sein Futter, wirkt schlapp und lethargisch, solltest du ihn einem Tierarzt vorstellen. Natürlich kann es sein, dass deinem Welpen ein Futter mal nicht schmeckt und du kannst in diesem Fall ein neues ausprobieren.

Gesund füttern. Von Anfang an.

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Durchfall

Das Verdauungssystem deines Welpen stabilisiert sich mit der Zeit und ist anfangs noch leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. So bekommen Welpen häufiger Durchfall, wenn sie neues Futter zum ersten Mal probieren und etwas vom Boden aufsammeln, das ihr Magen noch nicht kennt. In einigen Fällen sind Durchfall und Verdauungsprobleme kein Grund zur Sorge.

Aber in seltenen Fällen können auch ernsthafte Probleme hinter dem Durchfall stecken: Medikamente und Putzmittel stellen beispielsweise eine Gefahr dar und sind hochgiftig für Vierbeiner. Vergiftete Hunde haben beim Tierarzt immer Vorrang und werden sofort behandelt. Giftig für deinen Vierbeiner ist unter anderem:

  • Schokolade und Kakao

  • Weintrauben, Rosinen und Steinobstkerne

  • Avocado

  • rohe Kartoffeln, Auberginen und Tomaten

  • Süßstoffe in Kaugummis

  • Koffein

  • rohe Bohnen & Hülsenfrüchte

Wie schon erwähnt, ist Durchfall nur manchmal ein bedrohliches Symptom. Schonkost kann deinem Vierbeiner helfen, den Magen zu schonen und den Darm zu regenerieren. Hält der Durchfall jedoch über mehrere Tage an, solltest du einen Tierarzt aufsuchen. 

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Zecken

Zecken und Flöhe sind ein Thema, das du am besten direkt beim ersten Tierarztbesuch ansprechen solltest. Insbesondere wenn dein Vierbeiner viel im Grünen unterwegs ist, solltest du dich zeitnah um ein geeignetes Mittel gegen die Tierchen kümmern. 

Neben Spot-on-Mitteln, die zu Beginn der Zeckensaison auf das Nackenfell gegeben werden, gibt es auch Halsbänder, die sogar oftmals gegen Zecken und Flöhe wirken und ganzjährig getragen werden können. Auf jeden Fall solltest du deinen kleinen Vierbeiner nach jedem Spaziergang auf Zecken absuchen. Je eher du die Zecken findest und entfernst, desto geringer ist das Risiko, dass in der Zeit eine Krankheit übertragen wurde. 

Entferne Zecken ausschließlich mit Zeckenzangen oder -karten und nicht mit den bloßen Fingern. Hier kann der Körper der Zecke abreißen, während der Kopf weiter in der Haut deiner Fellnase steckt. In manchen Regionen ist zudem eine Impfung gegen Borreliose sinnvoll. 

Flöhe

Kratzt sich dein Welpe des öfteren, handelt es sich möglicherweise um einen Flohbefall. Ausgewachsene Flöhe kannst du mit dem bloßen Auge als rotbraune, kleine Tierchen erkennen. Auch bei Flöhen solltest du schnell handeln, um eine Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Für junge Vierbeiner gibt es spezielle Mittel, die dein gut Welpe abbauen kann und die nicht giftig für ihn sind.

Ist das erledigt, musst du dich auch um die Wohnung, das Auto und all das kümmern, wo sich dein Welpe aufgehalten hat. Flöhe legen sehr schnell Eier und so kann sich dein Hund sonst wieder anstecken. Alle waschbaren Stoffe solltest du bei 60 Grad waschen oder bei -15 Grad für zwei Tage einfrieren, damit die Eier absterben. Gründliches Saugen und Wischen gehört ebenfalls dazu. 

Wichtig ist, dass du Mittel gegen Flöhe und Zecken nie in Eigenregie aussuchst, weil das in die Hände von TierärztInnen gehört und du so eine Fehldosis vermeiden kannst.