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19 giftige Dinge, die dein Hund nicht essen sollte

"Mein Hund isst eigentlich alles"Falls der Satz von dir kommen könnte, freust du dich wahrscheinlich darüber, dass dein Hund mit jedem Futter zurechtkommt. Dann kennst du aber bestimmt das Problem: Er futtert auch alles, was er eben nicht essen soll. Viele Lebensmittel können deinem Liebling schaden und im Folgenden geben wir dir ein paar Tipps an die Hand, worauf du beim Thema Vergiftung achten solltest.

Der Hundebauch verträgt nicht alles

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Dein Vierbeiner hat einen anderen Stoffwechsel als du und nicht alles, was wir Menschen vertragen, bekommt auch einem Hundebauch. Viele Lebensmittel aus deiner Küche können der Gesundheit deines Lieblings an den Kragen. Auch bei deinen täglichen Spaziergängen mit dem Vierbeiner musst du darauf achten, woran er lieber nicht knabbern sollte.

Generell gilt: Hat dein Hund ein giftiges Lebensmittel gefressen, solltest du so schnell wie möglich deinen Tierarzt kontaktieren!

Diese Lebensmittel sollte dein Vierbeiner nicht in die Pfoten bekommen

Schokolade

Schokolade enthält Theobromin, einen Stoff, den Hunde überdurchschnittlich langsam abbauen und der eine toxische Wirkung auf deinen Vierbeiner hat. Dabei gilt: mit steigendem Prozentsatz des Kakaoanteils in der Schokolade wird auch die Gefahr einer Vergiftung deines Hundes größer. Ein Stück Vollmilchschokolade ist also um einiges ungefährlicher als ein Stück dunkle Schokolade.

Die Reaktionen auf Schokolade hängen vor allem von der Größe deines Hundes ab. Klaut Dobermann Benni eine Schokokugel vom Weihnachtsteller, ist es wahrscheinlich, dass er „nur“ mit Bauchschmerzen und Abgeschlagenheit reagiert. Für Jack-Russel-Dame Peaches kann das Ganze innerhalb kurzer Zeit tödlich enden.

Anzeichen einer Vergiftung reichen von äußeren Symptomen wie Musekelzittern über Durchfall mit Erbrechen bis hin zu inneren Blutungen und Bewusstlosigkeit. Um erste Hilfe leisten zu können, ist es ratsam, immer Aktivkohle-Tabletten parat zu haben, da diese antitoxisch auf Magen und Darm wirken und die Aufnahme des Giftstoffes verlangsamen. Wenn dein Hund Schokolade gefressen hat, wende dich bitte umgehend an deinen Tierarzt!

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Weintrauben und Rosinen

Was für uns ein süßer und gesunder Snack für zwischendurch ist, kann deinem Vierbeiner schnell zum Verhängnis werden. Der Stoff Oxalsäure in Weintrauben wirkt sich schädigend auf die Nieren deiner Fellnase aus. Das gleiche gilt für Rosinen, die als getrocknete Weintrauben noch mehr Oxalsäure enthalten.

Wenn dein Vierbeiner eine größere Menge Weintrauben gegessen hat, können sich Symptome in Form von Durchfall und Erbrechen zeigen. Erste Anzeichen treten bei zwei Weintrauben pro Kilogramm Körpergewicht auf – egal, ob Dackel oder Schäferhund: Von einer Weintraube wird deine Fellnase nicht krank.

Aktuelle Forschungen beweisen jedoch, dass ein hoher Anteil der Hunde Vergiftungserscheinungen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Weintrauben zeigt, weswegen du bei deiner Fellnase darauf verzichten solltest.

Zwiebel, Knoblauch & Lauchgewächse

Für dich darf es beim Essen nicht an Zwiebel und Knoblauch mangeln? Für deinen Hund lautet es hier: Ohne beides bitte! Alle Arten von Zwiebelgewächsen sind schädlich für deine Fellnase. Die enthaltenen Stoffe greifen rote Blutkörperchen an (Erythrozyten), die braucht dein Liebling aber zur Sauerstoffversorgung alle Organe.

Die toxische Wirkung setzt bereits bei einer geringen Aufnahme ein, weswegen du unbedingt verhindert solltest, dass dein Hund Zwiebelgewächse nascht. Dazu zählen Knoblauch und alle Laucharten wie Bärlauch und Schnittlauch. Nur ein artgerechter Snack ist ein gesunder Snack. Bist du unsicher, was du deinem Hund zwischen den Mahlzeiten geben kannst, hätten wir da was für dich:

Leckere Snacks für deinen Vierbeiner

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Alkohol

Ein Weinchen oder Bier nach getaner Arbeit mit den Liebsten schadet niemandem – deinen Hund ausgenommen. Alkohol wirkt stark schädigend auf die Leber und Nieren - Erbrechen, Durchfall und Herz-Kreislauf-Versagen können die Folge sein. Lass deinen Vierbeiner also lieber mit Wasser anstoßen.

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Milch, Käse, Butter

Ein Glas Milch getrunken und schon grummelt Bauch? Deiner Fellnase geht’s ganz ähnlich, nicht selten verbunden mit Blähungen und Durchfall. Lebensmittel, die Milch enthalten, wirken zwar nicht toxisch, belasten und stören jedoch den Verdauungstrakt.

Erspar deinem Hund die Bauchschmerzen und belohn ihn mit Streicheleinheiten oder einem schmackhaften Snack!

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Kaffee und Energydrinks

Bitte nicht vor dem ersten Kaffee am Morgen ansprechen? Manchmal braucht’s einen Energydrink in der Mittagspause, damit man durchhält. Für Bello sollte der jedoch tabu sein, denn Koffein gehört – wie der in Kakao und Schokolade enthaltener Stoff Theobromin – zu einer Reihe von Stoffen, die für den Menschen in der Regel unbedenklich, für deinen Vierbeiner aber höchst giftig sind.

Gewürze

Verliebte mögen‘s salzig – aber egal, wie groß die Liebe zu deinem Hund ist, nachsalzen des Futters bekommt deinem Liebling gar nicht. Zwiebelgewächse, wie du jetzt weißt, sind auch in gemahlener Form tabu für deinen Vierbeiner. Die Sinne deiner Fellnase sind äußerst fein, deswegen sind intensive Gewürze wie Chili, Pfeffer, Muskatnuss und Curry vom Speiseplan deines Lieblings gestrichen.

Manche Gewürze jedoch sind für die Gesundheit deiner Fellnase der absolute Renner! Basilikum und Fenchel unterstützen eine funktionierende Verdauung.

Auch beim Gassigehen lauern Gefahren

Juhu, ab nach draußen! Nicht nur in den eigenen vier Wänden gibt es Sachen, die dein Hund auf keinen Fall fressen darf. Auch beim mehrmals täglichen Spaziergang gibt es Gefahrenquellen wie Pflanzen und Früchte, die deinem Vierbeiner bei Verzehr Bauchschmerzen bereiten oder lebensbedrohlich sein können.

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Eicheln, Tannenzapfen, Kastanien

Beginnt der Herbst, verlieren die Bäume wieder ihre Früchte – das kann deinen Vierbeiner dazu einladen, mit ihnen zu spielen oder sie gar zu fressen. Aber pass auf beim Spiel! Insbesondere Eicheln darf deine Fellnase auf gar keinen Fall fressen.

Das darin enthaltene Tannin schädigt die Nieren und führt zu Durchfall, Erbrechen und kann dauerhafte Organschäden anrichten, die zum Tod führen. Doch nicht nur die giftigen Inhaltstoffe bergen eine Gefahr für deine Fellnase.

Verschluckt dein Tier Eicheln, Kastanien oder Tannenzapfen, kann dies zu schweren Verstopfungen oder sogar zur Darmperforation führen. Dann doch lieber den Lieblingstennisball für unterwegs einpacken.

Giftige Pflanzen

Dein Hund neigt gerne man dazu, Gras von den Wiesen zu zupfen und zu fressen? Aufatmen! Das ist ganz natürlich und zum Teil wichtig für die Verdauung deines Tieres. Knabbert er beim Spaziergang jedoch alles an, was in Reichweite ist - ohne zu wissen, dass hier möglicherweise eine für ihn giftige Pflanze gefressen wird - solltest du aufpassen.

Nun ist es an dir, zu wissen, woran dein Hund unterwegs nagen darf und woran nicht. Das Thema gilt auch für euer Zuhause: Bist du ein Pflanzenfreund, solltest du vorher abchecken, welche Gewächse nicht in Reichweite deines Hundes stehen dürfen. Diese Pflanzen sind sowohl zum Drauf-rum-Knabbern als auch zum Verzehr ungeeignet:

Im Garten & Unterwegs

  • Maiglöckchen

  • Tulpe

  • Fingerhut

  • Hortensie

  • Misteln

  • Oleander

  • Rhododendron

  • Efeu

  • Tomatenpflanze

  • Goldregen

  • Buchweizen

Zuhause

  • Ficus/Drachenbaum

  • Weihnachtsstern

  • Drachenlilie

  • Begonie

  • Alpenveilchen

  • Birkenfeige

Dazu kommen noch diverse andere Pflanzenarten, die deinem Vierbeiner bei Verzehr schaden können.

Kaugummis und Zigarettenstummel

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Kaugummis und Zigarettenstummel

Wenn du Raucher bist, hast du sicher schon mal deinen Zigarettenstummel weggeschnipst (wenn nicht: Daumen hoch!). Den Kaugummi möchtest du nicht mehr? Dann hast du den sicher auch das eine oder andere Mal weggespuckt. Was du in dem Moment vielleicht nicht auf dem Schirm hattest: Auf den gleichen Wegen läuft auch dein Vierbeiner, der nicht selten alles beschnuppert und frisst, was ihm vor die Nase kommt.

Das in Kaugummis oft enthaltene Süßungsmittel Xylit ist für Menschen ein geeigneter Zucker-Ersatz – auf deine Fellnase wirkt er jedoch toxisch und kann bei Verzehr zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels und Leberschäden führen. Zigarettenstummel enthalten, auch wenn die Zigarette vollständig geraucht wurde, Nikotin.

Während dieser Stoff beim Menschen stimulierend auf das Nervensystem wirkt, löst er bei deinem Hund bereits ab einer aufgenommenen Menge von 4 mg eine Nikotinvergiftung aus. Es kommt zum Zittern, Erbrechen und Speicheln bis zum Herz-Kreislauf-Versagen. Hat dein Vierbeiner einen Zigarettenstummel oder sogar eine ganze Zigarette gefressen, heißt es: Umgehend ab zum Tierarzt! (Falls du Raucher bist: Die Stummel immer schön im Müll entsorgen, bitte. Danke.)

Wie kann ich vermeiden, dass mein Hund Giftiges frisst?

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Du kennst deinen Hund am besten – und das ist beim Thema Vergiftung ein großer Vorteil. Beobachte ihn stets und reagiere, wenn dir etwas komisch vorkommt. (Sei keine Helikoptermama!)

Gehorsamkeitstraining und eine vertraute Bindung zu deinem Vierbeiner machen es in solchen Situationen einfacher, zu reagieren. Im Training kannst du das Verhalten deines Hundes möglicherweise so beeinflussen, dass er Futter generell nur von dir annimmt und nichts von der Straße frisst.

Achte Zuhause darauf, giftige Lebensmittel für deinen Hund unzugänglich aufzubewahren und informiere dich, bevor du dein Essen mit ihm teilst – möglicherweise ist dein Lieblingssnack gefährlich für deinen besten Freund. Greif in dem Fall auf artgerechte Belohnungen zurück.

Sollte es trotz aller Maßnahmen zum Verzehr giftiger Lebensmittel gekommen sein: Ruhe bewahren, Tierarzt informieren! Gib deinem Hund Sicherheit, denn für ihn ist eine solche Situation mindestens genauso belastend wie für dich.

Was mache ich, wenn mein Hund ein giftiges Lebensmittel gefressen hat?

Eine Vergiftung ist ein ernstzunehmendes Thema! Kontaktier am besten schon bei Verdacht darauf deinen Tierarzt - "Notfelle" werden immer sofort behandelt. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Aktivkohle bei Schokoladenverzehr) solltest du von einer Medikamentengabe absehen, denn viele Medikamente zeigen bei deinem Vierbeiner eine andere Wirkung als beim dir.

Im Falle einer Vergiftung ist es ratsam, den Gegenstand aufzubewahren, um dem Tierarzt eine schnelle Behandlung zu ermöglichen.