Fellpflege bei Katzen: Seidiges Fell für sanfte Pfoten

Ganz gleich, ob langhaarige Perserkatze oder kurzhaariger Stubentiger: Eine gute Fellpflege bei Katzen ist die Basis einer gesunden Haut. Täglich bildet der Körper deiner Katze neue Haare, während alte, abgestorbene Haare abgestoßen werden. Ein gepflegtes Fell sieht nicht nur hübsch aus, sondern fördert die Durchblutung der Haut, beugt Parasitenbefall bevor und erleichtert es dir, Hautprobleme frühzeitig zu erkennen. Regelmäßiges Bürsten verhindert außerdem, dass deine Katze übermäßig viele Haare verschluckt.

Auch, wenn deine Samtpfote sich mit ihrer rauen Zunge mehrmals täglich selbst das Haarkleid putzt, kannst du sie mit ein paar Tipps und Tricks bei der Fellpflege unterstützen.

Die richtige Bürste

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Um die geeignete Bürste für deine Katze zu finden, solltest du wissen, wie das Fell deiner Katze überhaupt strukturiert ist. Wie viele Tiere besitzen Katzen das sogenannte Deckhaar, darunter sitzt die Unterwolle. Je nach Katzenrasse ist die Unterwolle mehr oder weniger dicht - das Deckhaar länger oder kürzer. Wichtig ist in jedem Fall ein Equipment für Katzenfell. Die Haarstruktur weicht stark vom Menschenhaar ab, sodass du von deiner Bürste lieber die Finger lassen solltest, wenn es um Fellpflege geht.

Je nach der Länge des Fells benötigst du verschiedene Bürsten und Kämme. Während Kurzhaarkatzen mit einfachen, weichen Bürsten auskommen, darf es für die Angora schon mal eine Bürste mit Metallborsten sein. Am besten ist das Zusammenspiel aus weichen und härteren Bürsten: mit der zweiteren kannst du lose Haare entfernen, während die erstere für glattes Fell sorgt. Katzenkämme helfen, grobe Verfilzungen zu lösen. Diese sollten im Idealfall aus Holz gefertigt sein; Kunststoff kann das Fell unangenehm aufladen.

Der Fellwechsel - alle Jahre wieder

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Alle Katzeneltern kennen es: Wenn Wohnung und Kleidung ein Meer aus Katzenhaaren ziert und auch das beste Team aus Staubsauger und Fusselrolle nicht mehr mithalten kann, steht mit Sicherheit der nächste Fellwechsel vor der Tür. Zwei mal im Jahr wechselt deine Samtpfote ihr Haarkleid zwischen dem leichten Sommerfell und einem dichten, warmen Winterfell. Dieser Wechsel findet im Frühling und Herbst statt und ist quasi der normale Haarwachszyklus bei Katzen - nur in beschleunigter Form.

Während des ca. 8-wöchigen andauernden Fellwechsels ist eine besonders intensive Pflege notwendig. Mindestens 1 mal täglich solltest du deine Katze in dieser Zeit bürsten - Langhaarrassen gerne auch öfter. Neben dem Bürsten kannst du deine Samtpfote auch ernährungstechnisch unterstützen. Gesunde Öle wie Lachs- oder Leinöl wirken sich zumeist positiv auf den Fellwechsel und die Fellgesundheit aus. Solche Öle kannst du deiner Katze das ganze Jahr über füttern und dadurch Fell- sowie Hautproblemen vorbeugen.

Gesunde Öle für gesundes Fell

Lachsöl
versorgt deinen Stubentiger mit gesunden Fettsäuren und Vitaminen, die dem Immunsystem, den Organen und dem Fell deiner Katze zugutekommen. Unser Lachsöl beugt außerdem trockener Haut vor und gilt als sehr geschmacksintensiv.
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Leinöl
Leinsamen gelten als Superfood, weil sie reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen sind, welche die Gehirnfunktion und die Blutgefäße unterstützen. Leinöl unterstützt außerdem die Haut- und Fellgesundheit und sorgt für ein glänzendes Fell.
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Hanföl
Hanföl zeichnet sich durch ein ideales Verhältnis der Omega-3- & Omega 6-Fettsäuren aus und wirkt positiv auf das Nerven- und Immunsystem. Es unterstützt auf natürliche Weise die Haut- und Fellgesundheit deiner Samtpfote.
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Stressfreie Fellpflege - so geht's

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Damit die tägliche Fellpflege für deinen Stubentiger nicht zum Stressakt wird, solltest du ihn langsam an diese Prozedur gewöhnen. Deine Katze schnappen und munter drauflosbürsten ist keine gute Idee, denn die sanften Vierbeiner sind Neuem gegenüber in der Regel skeptisch eingestellt.

Lass deine Samtpfote anfangs genau die Bürsten und Kämme beschnuppern. Währenddessen kannst du sie auch streicheln oder den Kontakt an ein Leckerli koppeln, damit deine Katze diese Gegenstände mit einem guten Gefühl verbindet. Beginne dann vorsichtig, eine weiche Bürste ohne Druck durch das Fell deiner Katze fahren zu lassen. Ist sie verunsichert oder entzieht sich der Situation, dann versuche es später erneut. Lobe deine Katze am Ende nur dann mit einem Leckerli, wenn sie sich bürsten lässt ohne zu fliehen.

Um es deiner Katze so angenehm wie möglich zu machen, solltest du niemals gegen die Wuchsrichtung bürsten. Übe möglichst wenig Druck aus, da gerade bei härteren Borsten Verletzungsgefahr besteht. Ist dein Vierbeiner erst neu bei dir eingezogen, solltest du erst sein Vertrauen gewinnen, bevor du mit dem Bürsten beginnst. Nachdem sich deine Katze dann daran gewöhnt hat, ist die Fellpflege eine perfekte Gelegenheit, die Bindung zu deinem Liebling zu stärken und sie regelmäßig mit einer Massage zu verwöhnen.

Gesund belohnen bei der Fellpflege

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