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Giftköder: Was droht deinem Vierbeiner?

“Vorsicht, Giftköder!“ Diese Aufschrift hast du unterwegs bestimmt schon mal an einem Baum im Park hängen sehen. Aber was ist das eigentlich? Und wer soll geködert werden?

Traurig, aber wahr: manchen (Un-)Menschen scheint es ein Bedürfnis zu sein, mit Gift oder spitzen Gegenständen gefüllte Leckerbissen an Straßenrändern, in Parks oder auf Wiesen zu verteilen, um deinen Vierbeiner gezielt zu schädigen. Meistens sind diese gut getarnt, sodass deine Fellnase die Köder erschnüffelt und frisst, bevor du reagieren kannst.

Die 3 gefährlichsten Giftköder für Hunde

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1. Rattengift

Unsichtbar und mit verheerenden Folgen für deinen Liebling. Dieses Gift wird normalerweise, wie der Name dir schon verrät, für die Bekämpfung von Ratten und anderen Schädlingen eingesetzt. Es wirkt sehr langsam und dein Vierbeiner wird davon zuerst unscheinbare Symptome wie eine leichte Unruhe entwickeln.

Hauptsächliche verursacht Rattengift eine Störung der Blutgerinnung und bei Verzehr droht ein inneres Verbluten. Hat dein Hund dieses Gift gefressen oder vermutest du es, stelle deinen Vierbeiner umgehend beim Tierarzt vor.

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2. Schneckenkorn

Ein süßlich schmeckendes Pulver, das durch seinen für Hunde attraktiven Geschmack noch verhängnisvoller wird. Oft von Gärtnern und Hausmeistern benutzt, kann das farbige Pulverkorn schwach verstreut ungefährlich für deinen Vierbeiner sein.

In Hoher Konzentration, wie es bei einem Giftköder-Anschlag der Fall ist, kann es ohne tiermedizinische Behandlung schon nach 30-60 Minuten tödlich für deinen Liebling enden. Starkes Herzrasen, Unruhe und Muskelzittern spricht möglicherweise für eine Vergiftung mit Schneckenkorn.

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3. Nägel, Rasierklingen & Reißzwecken

Mit direkter, lebensgefährlicher Wirkung. Oft sind diese spitzen Gegenstände in Fleischbällen, Wurst oder in anderen, für Hunde interessanten Lebensmitteln versteckt. Meist gut getarnt, erkennt man sie nicht von außen und unsere Fellnasen sehen nur einen Leckerbissen.

Im "besten Fall" verletzt dein Vierbeiner sich bereits im Mundraum die Schleimhäute, spuckt den Köder aus und kommt mit leichten Verletzungen davon. Gehört deine Fellnase aber zu der Kategorie Hund, für die 40 mal Kauen überbewertet wird, kann der spitze Gegenstand schnell Schaden in Speiseröhre, Magen und Darm anrichten.

Hier ist Schnelligkeit und erste Hilfe gefragt. Bring deinen Hund unter keinen Umständen zum Erbrechen und suche einen Tierarzt auf.

Ich vermute, dass mein Hund Gift gefressen hat oder habe es gesehen. Was nun?

Ist es zu spät und du vermutest, dein Hund hat bereits etwas Giftiges beim Spaziergang gefressen, ist schnelles Handeln gefragt. War in dem Köder ein spitzer Gegenstand enthalten, wird deine Fellnase sich vielleicht durch Jaulen bemerkbar machen.

Wichtig: auf keinen Fall ein Erbrechen herbeiführen, denn das kann die Situation noch verschlimmern. War in dem Köder eine giftige Substanz enthalten, kannst du das nicht sofort erkennen und ein geschultes Auge ist gefragt. Beobachte deine Fellnase und achte auf Symptome wie Unruhe, Krämpfe, Zittern und Magenschmerzen. 

Möglicherweise entwickelt dein Hund über einen kürzeren oder längeren Zeitraum auch andere Anzeichen wie Erbrechen und Durchfall bis hin zur Bewusstlosigkeit mit Herzstillstand.

Zeigt dein Liebling welche der oben genannten Symptome, ist ein Gang zum Tierarzt unabdingbar. Hast du gesehen, wie eine Aufnahme durch den Hund erfolgt ist, solltest du später die Beweise sichern, beim Tierarzt überprüfen lassen und eine Anzeige erstatten. 

Wie verhindere ich, dass mein Hund Giftköder frisst?

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Schlägt dein Hund im Staubsauger-Test des Jahres einfach alle Elektrogeräte und kein Brötchenkrümel auf der Straße ist vor ihm sicher, dann wird es Zeit für eine kleine Erziehungslektion.

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass er ein drapiertes Stück Bratwurst mit Gift gefüllt schmackhaft findet, ist denkbar hoch. Aber keine Sorge, es gibt auch für XS200-Labradorsauger Marlo eine Lösung, und die lautet: Training.

Du kannst deinem Hund gezielt beibringen, generell nur Futter von dir anzunehmen und nichts von der Straße aufzusammeln. Gerade bei Rassen, die generell nicht sehr wählerisch sind und für einen Käsewürfel ihr Körbchen verkaufen würden, gestaltet sich das möglicherweise schwieriger, aber mit Ausdauer und Konsequenz ist auch das schaffbar.

Wenn dein Hund doch mal etwas vom Straßenrand wegschnappt, ist es von Vorteil, dass er von seinem Futter ablassen kann, wenn du es ihm befiehlst. Übe dafür Zuhause mit seinem liebsten Leckerli, das du ihm anbietest. Trainiere das "Aus!" und lobe ihn ausgiebig. Auch die Arbeit mit dem Futterbeutel eignet sich hierfür gut. Tipps für das Training in den eigenen vier Wänden findet hier.

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