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Trockenfutter ist die am meisten gewählte Form der Hundenahrung.

Im Wesentlichen gibt es drei Herstellungsverfahren für Trockenfutter: kaltgepresstes, extrudiertes und gebackenes Hundefutter. Dabei ist das extrudierte Trockenfutter am populärsten und findet bei über 90% aller Produkte Anwendung. Das Kaltpressverfahren steigt in seinem Bekanntheitsgrad und wird immer beliebter bei Hundehaltern.

Kaltgepresstes Hundefutter – das bessere Trockenfutter?

Viele Menschen mit Haustieren haben den Begriff “kaltgepresst” schonmal gehört oder sind ihm bereits auf einer Trockenfutterpackung begegnet. Dabei ist jedoch oft noch nicht klar, wo der eigentliche Unterschied zu extrudiertem Trockenfutter liegt.

Das kaltgepresste Trockenfutter, wird nicht kalt gepresst ( so wie der Name es behauptet ), sondern lediglich kühler, als im extrudiertem Trockenfutter. Die Zutaten werden schonender erhitzt, sodass hitzesensible Inhaltsstoffe besser erhalten bleiben. Die Zutaten in kaltgepresstem Hundefutter behalten so ihre Vitamine und müssen nicht extra zugesetzt werden. Je niedriger die eingesetzten Temperaturen, desto „ursprünglicher“ sind die verarbeiteten Rohstoffe im Futter – das heißt, dass das Trockenfutter „naturnah“ bleibt.

Wie genau wird kaltgepresstes Trockenfutter hergestellt?

Kaltgepresstes Trockenfutter wird aufwendig im Kaltpress-Verfahren, also ohne Einsatz von hohen Temperaturen und Dampf, hergestellt. Zunächst werden die Zutaten getrocknet, gemahlen und im Anschluss in eine große Trommel gefüllt. Dort werden sie dann mit hohem Druck durch Bohrungen in der Trommelwand gepresst. Bei einer niedrigen Temperatur verdichten sie dabei so stark, dass sie miteinander verkleben.

Weil beim gesamten Herstellungsprozess eine maximale Temperatur von nur 45 Grad Celsius entsteht, bleiben im schonend gepressten Hundefutter wichtige Vitalstoffe wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme und Mikroorganismen erhalten. Durch die Kaltpressung verkleben die Inhaltsstoffe im Futter nicht und können vom Organismus des Hundes optimal verwertet werden.

Gesunde Hundenahrung durch hochwertige Zutaten

Letzten Endes spielen die Zusammensetzung eines Trockenfutters und die Verwendung hochwertiger Zutaten, die wichtigste Rolle bei der Auswahl eines Produkts. Eine ausgewogene Nahrung entspricht den ursprünglichen Ernährungsbedürfnissen des Hundes. Als Tierhalter sollte man sich also weniger nach der richtigen Pressart richten und eher danach, was der eigene Hund am Besten verträgt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Bei der Herstellung von kaltgepresstem Hundefutter wird auf hohe Temperaturen verzichtet.
  • So bleiben wertvolle Vitalstoffe erhalten und können vom Organismus optimal verwertet werden.
  • Bei einigen Hunden kann sich kaltgepresstes Trockenfutter positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken.

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