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Vor einiger Zeit hat die Süßkartoffel ihren Siegeszug durch deutsche Küchen angetreten. Das ist nicht nur ihrem einzigartigen Geschmack zuzuschreiben, sondern weil sie als ausgemachte Nährstoffbombe gilt. Wegen ihrer zahlreichen gesunden Eigenschaften sollte die Süßkartoffel, die auch Batate genannt wird, unbedingt einen festen Platz im Speiseplan unserer Vierbeiner bekommen.

Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel

Obwohl der Name es nahe legt, hat die Süßkartoffel nicht viel mit unserer üblichen Kartoffel gemein.  Beide Knollen wachsen zwar in der Erde, die Batate aber nicht einmal entfernt mit den Nachtschattengewächsen verwandt. Sie gehört vielmehr zur Familie der Windengewächse, die vor allem in tropischen Regionen als Kletterpflanze vorkommen. Bis zu einer Größe von 30 cm wachsen ihre Knollen – und sind damit entsprechend schwer.

Im Gegensatz zu unserer deutschen Kartoffel, schmeckt ihr gelblich bis rosafarbenes Fruchtfleisch leicht süßlich.  Außerdem kann man sie roh verzehren, wie übrigens auch ihre Pflanzenblätter.

Ursprünglich stammt die Süßkartoffel aus Mittel- und Südamerika. Wie auch die (herkömmliche) Kartoffel, fand sie dank des Entdeckers Christoph Columbus Anfang des 16.  Jahrhunderts ihren Weg nach Europa. Da sie einen hohen Wasseranteil hat, lässt sie sich nicht sehr lange lagern und wird in den Tropen daher nur bei Bedarf aus der Erde geholt. Hierzulande sollte man sie trocken, kühl und dunkel lagern, jedoch nicht im Kühlschrank.

Allerdings wissen auch Rehe, (Wild-)Schweine und Nager den Geschmack der Knolle zu schätzen. Dafür graben sie ganze Beete um und fressen anschließend genussvoll ihren Fund. Ganz so, als wüssten sie instinktiv, dass die Knolle auch ihnen gut tut!

Süßkartofel

©Yeko Photo Studio, shutterstock.com

Was macht die Batate so gesund?

Die Süßkartoffel wurde vom SCPI, dem Center for Science in the Public Interest zum nährstoffreichsten Gemüse erklärt. Sie erreichte in der Bewertung eine Punktzahl von 184 für die Menge an enthaltenen Vital- und Nährstoffen. Zum Vergleich: Die Kartoffel dagegen bekam nur 83 Punkte.

Das Nährstoffwunder auch für Tiere

Aber warum ist die Süßkartoffel so gesund? Und zwar nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner? In gegarter und zerkleinerter Form wird die Knolle nämlich auch optimal verwertbar für Hunde und Katzen. Für sie ist die Süßkartoffel vor allem eine Ballaststoff- und Kohlenhydratquelle. Sie wird gerne als getreidefreie Alternative zu Reis verwendet, da sie auch bestens für allergische Tiere geeignet ist. Hier hört die gesunde Wirkung der Batate allerdings noch lange nicht auf!

Caiapo reguliert den Blutzuckerspiegel

Um die Jahrtausendwende wurden Forscher auf die Knolle aufmerksam, als sie feststellten, dass in einer bestimmten Region Japans Krankheiten wie Blutarmut, Bluthochdruck oder Diabetes kaum verbreitet sind. Auffällig war die große Menge an Süßkartoffeln, die dort verzehrt wird, so dass ein positiver Zusammenhang vermutet wurde. Nach einer im Jahre 2004 veröffentlichten Studie in der Zeitschrift Diabetes Care (Ausgabe 27(2)), entdeckte ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern des Nationalen Forschungsrates von Italien und der Universität Wien die Substanz Caiapo, die besonders in der Schale der süßen Knolle vorkommt. Bei den Testpersonen, die an Diabetes mellitus Typ II litten, wirkte Caiapo tatsächlich regulierend auf den Nüchtern-Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte.

Antioxidanzien und Kalium

Ihre Farbe bekommt die Süßkartoffel durch sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Anthocyane. Dies sind wirksame Antioxidanzien, welche vor krebsverursachenden Zellschäden und -entartungen schützen können. Dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften können sie auch bei Krankheiten wie Asthma, Arthritis oder Gicht helfen.

Der hohe Kaliumgehalt der Knollen wirkt sich zudem positiv auf den Elektrolyt- und den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aus. Daraus resultiert ein stabilerer Blutdruck, womit das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlafanfalls gemindert wird. Kalium lindert aber auch Muskelkrämpfe und unterstützt damit die eine konstante körperliche Leistungsfähigkeit.

Süßkartoffeln bei Pets Deli Süßkartoffeln bei Pets Deli

Da Pets Deli besonderen Wert auf gesunde und nährstoffreiche Rohstoffe legt, spielt die Süßkartoffel eine große Rolle in unserem

Ernährungskonzept: Sie dient als leicht verdauliche Quelle für Kohlenhydrate und Ballaststoffe für unsere tiefgefrorenen Frische-Menüs in folgenden Sorten:

Frische-Menü Huhn mit Karotte für Hunde & für Katzen

Frische-Menü Rind mit Brokkoli & Kürbis für Hunde & für Katzen

Frische-Menü Känguru mit Karotte für Hunde & für Katzen

Frische-Menü Hirsch mit Apfel & Kürbis für Hunde & für Katzen

Mit maximal 15% benötigen Katzen von Natur aus einen wesentlich geringeren Anteil an Gemüse oder anderen Ballaststoffen in ihrer Nahrung als Hunde mit bis zu 35%. Nichtsdestotrotz sind diese Bestandteile unverzichtbar für eine gesunde und funktionierende Verdauung.

Tierisch gesund

Obwohl ungefähr zeitgleich nach Europa gekommen, war die Kartoffel in vielen Regionen über Jahrhunderte hinweg weitaus bekannter und beliebter als die Batate. Seit einiger Zeit hat sich die süße Knolle aber aufgrund ihres Nährstoffreichtums auch hierzulande einen Platz in unseren Töpfen und Pfannen erkämpft. Nun findet sie immer öfter ihren Weg auf den Speiseplan unserer Vierbeiner, um auch sie gesund und fit zu machen – beispielsweise in der 100% natürlichen und artgerechten Tiernahrung von Pets Deli!

 

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