Welche Hunderassen gelten als Kampfhunde?

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Welche Hunderassen zählen zu den Kampfhunden und was musst du bei der Haltung dieser Vierbeiner beachten? Wir klären dich auf!

07.04.2022

Diese Hunderassen gelten als Kampfhunde

Kampfhunde sind Hunderassen, die so gezüchtet wurden, dass sie sich durch eine erhöhte Aggressivität auszeichnen können. Welche Hunderassen als Kampfhunde bzw. Listenhunde gezählt werden, ist abhängig vom Bundesland. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen führen zudem gar keine Rasselisten mehr.

Am häufigsten werden folgende Hunderassen als Kampfhunde bezeichnet:

  • American Staffordshire Terrier

  • Pitbull Terrier

  • Bullterrier

  • Bullmastiff

  • Staffordshire Bullterrier

  • Cane Corso

  • Dogo Argentino

  • →Bordeaux Dogge

  • Fila Brasileiro

  • Mastin Espanol

  • Mastino Napoletano

  • Mastiff

  • Tosa Inu

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Darf ich einen Kampfhund halten?

In der falschen Haltung und Handhabung können Kampfhunde, genau wie alle anderen Hunde auch, →aggressives Verhalten zeigen und gefährlich für Menschen und andere Tiere werden.

Da bei Kampfhunden jedoch von einem höheren Risiko ausgegangen wird, unterliegt die Haltung dieser Hunderassen bestimmten Vorschriften oder wird →gänzlich verboten. Diese sind ebenfalls abhängig vom Bundesland. Häufig müssen die Halter*innen ein Führungszeugnis vorlegen und die Hunde eine Sachkundeprüfung bestehen. Welche Auflagen du als Hundebesitzer*in im Detail einzuhalten hast, kannst du in der jeweiligen Verordnung deines Bundeslandes nachlesen.

Mehrere verschiedene Hunde sitzen nebeneinander an der Leine

Unterschied zwischen Kampfhunden und gefährlichen Hunden

Umgangssprachlich und teilweise auch im rechtlichen Sprachgebrauch sind die Begriffe "gefährlicher Hund", "Kampfhund" und "Listenhund" ein und dasselbe. Dabei gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen den Bezeichnungen:

  • Kampfhunde oder Listenhunde sind Hunde, die einer bestimmten, als besonders aggressiv geltenden Rasse angehören.

  • →Gefährliche Hunde können prinzipiell alle Hunderassen sein. Es sind Hunde, die ausschließlich durch ein entsprechendes Verhalten als gefährlich eingestuft werden und nicht durch ihre Genetik als aggressiv gelten.

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Sind Kampfhunde immer aggressiv?

Aggressives Verhalten gehört zur Hundesprache genauso dazu wie Bellen, mit der Rute wedeln oder übers Maul lecken. Kampfhunde besitzen aufgrund ihrer speziell herangezüchteten Eigenschaften jedoch ein höheres Potenzial, aggressives Verhalten zu zeigen als andere Hunderassen. Hier ist es besonders wichtig, sich gut mit der Erziehung der Rassen und Hundesprache auszukennen. Prinzipiell kann aber jeder Hund zubeißen, selbst der kleine Chihuahua.

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Ob ein Kampfhund wirklich aggressiv oder gar gefährlich für Mensch und Tier wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem die Erziehung, die Halter*innen und die Erlebnisse des Tieres. Unter passender Haltung kann ein Pitbull oder →Cane Corso genauso am Leben der Menschen teilhaben wie ein Labrador. Dennoch sind Kampfhunde sehr speziell und sollten nur von erfahrenen Hundehalter*innen gehalten werden.

Undine Tackmann
Undine Tackmann