Asiatische Hunderassen - Wesen, Erziehung und Haltung

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Asiatische Hunderassen gibt es in verschiedenen Größen, Fellfarben und Wesenszügen. Welche asiatischen Hunde besonders hervorstechen, zeigen wir dir hier.

18.03.2022

Asiatische Hunderassen - der größte Kontinent und seine Fellnasen

Du möchtest einen Hund in deine Familie aufnehmen und bist dir unsicher, welche Hunderasse? Dabei schweben dir asiatische Hunderassen vor? In der Tat hat der weltweit größte Kontinent jede Menge spannender Vierbeiner zu bieten, die wir dir in einem Überblick vorstellen möchten.

Haltung und Pflege asiatischer Hunderassen

Im Grunde unterscheiden sich die asiatischen Vierbeiner genauso voneinander, wie es auch europäische, afrikanische und weitere Hunderassen tun. Auch in Asien passen sich Hunde an die Bedingungen an, haben z.B. im Bergland eher dichtes, →langes Fell. Ebenso verschieden sind sie in ihrem Wesen und ihrer ursprünglichen Nutzung, wodurch die Haltungsvoraussetzungen facettenreich sind.

Ein Chihuahua, der gebürstet wird

Wie auch bei allen anderen Hunderassen kommt es bei den asiatischen darauf an, dass du dich vorher über die jeweilige Hunderasse informierst und nicht z. B. danach gehst, ob ein Hund besonders süß aussieht. Dass auch die niedlichen Vierbeiner in Teddy-Optik es faustdick hinter den felligen Ohren haben, dürfte dir gleich auffallen.

Chow Chow - blaue Zunge und dicker Pelz

Der Chow Chow ("aufgeplusterter Löwenhund") erinnert mit seinem dichten, rotbraunen Fell an eine Mischung aus Löwe und Bär. Und tatsächlich kommt er mit seinem Charakter dem einer Großkatze sehr nahe, indem er sein Umfeld oft eher misstrauisch beäugt. Dieser Vierbeiner braucht eine erfahrene Hand, da er äußerst dickköpfig ist und bei inkonsequenter Erziehung diverse Unarten zeigt. Sein wolliges Gewand möchte gut gepflegt sein.

mittelgroße hunderassen chow chow

Unsere Care Line steht für vegane, zertifizierte Kosmetik für Hunde, die schonend reinigt und pflegt.

Shih Tzu - der Löwe im Kleinformat

Die Geschichte des →Shih Tzus ("Löwenhund") reicht lange zurück, als er an der Seite von Mönchen gehalten und als "Löwenhund Buddhas" bekannt wurde. Heute ist die →kleine Hunderasse mit der langen Haarpracht ein gern gesehener Familienhund, der freundlich, anhänglich und verspielt ist. Trotz seiner Größe sollte er nicht verhätschelt werden und ist bei guter Erziehung ein ruhiger Begleiter.

Ruhige hunderassen shih-tzu

Shiba Inu - mehr als ein Teddygesicht

Der runde Kopf, die plüschigen Ohren und die praktische Größe als →mittlere Hunderasse lassen den Shiba Inu ("kleiner Hund") nicht nur knuddelig wirken, sondern auch sehr freundlich. Das ist er auch, wenn seine Menschen ihn umgeben. Bei allen anderen möchte er aufs Gekuscheltwerden gerne verzichten. Seine ausdrucksstarke Art reicht so weit, dass er stets kundtut, wenn ihn etwas stört und er bringt dann die nötige Impulsivität mit.

Der Shiba Inu gehört als →japanische Hunderasse trotz seiner Größe in eine erfahrene Hand, die die besondere Art des Shibas kennt und mit der entsprechenden Erziehung reagieren kann. Die Rolle als Familienhund mit kleinen Kindern lehnt der Vierbeiner dankend (oder knurrend) ab, ist im Umgang mit seiner Bezugsperson aber ein loyaler Begleiter.

Shiba Inu

Akita - eigenwilliger Vierbeiner mit Potenzial

Es scheint fast, als hätte sich jemand gedacht: "Den Shiba Inu brauchen wir in groß" und so entstand der →Akita. Prüft man die beiden hinsichtlich ihres Aussehens und der Art, sind sie nicht ganz verschieden. Der japanische Akita bringt neben dem doppelten Stockmaß auch eine eher dominante Art mit, wenn es um den Schutz seiner Familie und Haus mit Hof geht.

Zu (älteren) Kindern im Haushalt liebevoll, zeigt er sich Fremden gegenüber misstrauisch und auch mal gereizt, wenn sie sich ihm nähern. Auch, wenn →Akita Welpen mit ihrem kuscheligen Look überzeugen - aus den tapsigen Vierbeinern wird schnell ein selbstbewusster Hund. Durch seine Größe gehört er in keine kleine Wohnung und legt viel Wert auf körperliche Beschäftigung. Wird man dieser besonderen asiatischen Rasse gerecht, hat man einen loyalen Hund an seiner Seite.

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Was für eine Rasse ist Hachiko?

Ein Blick auf unseren Akita genügt, um direkt an den Hund aus dem Film "Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft" zu denken. Bei dem Hund Hachiko handelt es sich um einen Akita, der in dem Film seine sehr loyale Seite gegenüber seinem Herrchen zeigt und den Zuschauer*innen die eine oder andere Träne abverlangt. Möchtest du die asiatische Hunderasse Akita in Aktion sehen, können wir dir den Film wärmstens empfehlen.

Chinesischer Schopfhund - fellig war gestern

Der Schopfhund trägt seinen Schopf mit Stolz - auch, wenn seine Haarpracht eher gering ausfällt. In seinem Heimatland sehr geschätzt, hat sich der asiatische Vierbeiner einen Namen in der ganzen Welt gemacht und ist an der Seite vieler Promis zu sehen. Doch ein Hund allein für die Handtasche ist der Chinesische Schopfhund nicht, denn vom Wesen her ist er äußerst robust, freundlich und für jeden Spaß zu haben.

Zwar gestaltet sich aus offensichtlichen Gründen die Fellpflege einfach, im Sommer braucht der nackte Vierbeiner jedoch einen Sonnenschutz.

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Japan Spitz - fröhlicher Hund auf kleinen Pfoten

Der Japan Spitz zählt mit seiner kleinen Größe nicht nur zu den asiatischen, sondern auch zu den →kleinen Hunderassen. Der wuschelige, →weiße Vierbeiner kommt in einer anhänglichen und ruhigen Art, mit der er seinen Besitzer*innen viel Fröhlichkeit entgegenbringt. Trotz seiner Größe besitzt er eine ordentliche Portion Energie und möchte im Alltag gefördert werden. Er eignet sich sowohl zur Haltung in der Wohnung als auch im Haus.

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Kleiner Hund, großer Hunger! Unsere →Mini Line geht optimal auf die Bedürfnisse kleiner Hunderassen ein. Schmeckt nicht? Gibts nicht! Kleine und Kleinsthunderassen haben ganz besondere Ansprüche, wenn es ums Fressen geht: Ein kleiner Kiefer, der nur kleine Futterstückchen wirklich gut und gerne kaut.

Afghanischer Windhund

Grazil, schlank und anmutig: Der Afghanische Windhund, auch Afghane genannt, macht seinem Namen alle Ehre. Während er im Freien ganz nach seinem Jagdhundcharakter viel Energie an den Tag legt, ist er in den eigenen vier Wänden ein ruhiger Hund, der nicht viel Trubel braucht. Der Vierbeiner ist seinen liebsten Menschen gegenüber aufgeschlossen, Fremden begegnet er anfangs eher skeptisch und zurückhaltend.

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Lena Mischok